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Wie alles begann

Es begann mit meiner Kaninchensucht im Sommer 1997. Ich war als Kind oft bei meinen Großeltern im Kleingarten. Dort wurden auch Kaninchen gezüchtet. Den einen Tag fuhr ich mit meinem Fahrrad durch die Gartenanlage und da entdeckte ich auf einer Rasenfläche ein Gehege mit ganz vielen kleinen schwarz weißen Kaninchen. (später stellte sich heraus, dass es Holländerkaninchen schwarz weiß waren) Das Ehepaar kannte mich und bat mich herein. Ich durfte mich in das Gehege setzen. Ich war so begeistert von den kleinen Kaninchen. 
Als ich wieder bei meiner Oma und meiner Mama war, schwärmte ich von den kuschligen und weichen Kaninchen. So kam eins zum anderen und ich überzeugte meine Eltern davon, dass ich auch ein Kaninchen wollte. Wir fuhren im März 2008 in eine Zoohandlung und ich suchte mir ein Kaninchen aus. Es sah aus wie die im Garten, nur grau weiß. (Holländer chinchillafarben) Das Kaninchen war 8 Wochen alt und ich nannte es "Mucky". 




Ich war überglücklich und "Mucky" wurde mein Ein und Alles. Leider war sie von Geburt an krank. Sie hatte eine angeborene Zahnfehlstellung, welches sich erst im Alter von zwei Jahren heraus stellte. Wir wurden Stammgäste beim Terarzt, um regelmäßig die Zähne kürzen zu lassen. Trotzdem hatte sie ein erfülltes Leben. Leider mussten wir sie im Alter von 8 Jahren, am 11.05.2006 einschläfern lassen. Durch die Zahnfehlstellung hatte sich ein Haferkorn in eine freie Stelle ins Fleisch gebohrt und es entstand eine ziemlich schlimme Entzündung. Dadurch dass sie schon so alt war, wollten wir das Risiko der Narkose nicht noch einmal eingehen. Sie hatte zu dem Zeitpunkt auch rapide abgebaut und die Verdauung hatte auch nicht mehr gearbeitet.
 Es war der schlimmste Tag in meinem Leben, da sie für mich wie mein bester Freund war. Wir begruben sie in ihrer Kiste in dem Garten meines Opas unter einer Tanne. Auch heute muss ich noch oft an sie denken, weil sie so ein besonderes Tier war. Sie lief immer wie ein Hund hinter mir her.



(eines der letzen Bilder im Alter von 8 Jahren)

Seit dem Tag habe ich gesagt, dass ich kein Kaninchen mehr haben möchte, weil ich Angst hatte immer zwischen den Tieren zu vergleichen. Jedoch war es komisch nach Hause zu kommen, ohne das jemand auf einen wartet. Mein Eltern waren traurig, dass ich "Mucky" nicht so einfach vergessen konnte und jeden Tag an sie dachte. So fuhr mein Papa unter einem Vorwand mit mir 1 1/2 Wochen später zu einer Zoohandlung.Ich dachte, wir wollten neue Fische kaufen. Erst gingen wir auch zu den Aquarien, doch dann schlug mein Papa einen anderen Weg ein. Er ging zu den Gehegen mit den Kaninchen. Es waren grade Farbenzwerge japanerfarbig angekommen. Ich schaute in die Gehege, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen. Ich wollte schon gehen, doch dann gingen wir an dem einen Gehege vorbei und da kam eine kleine etwas hellere Häsin auf mich zu gelaufen. Sie war die Einzige. Die anderen verkrümelten sich in der Ecke. Irgendwie hat sie mich ausgesucht. Ich schaute sie mir an und verliebte mich. Der Tierpfleger nahm sie heraus und so entstand der erste Kontakt. Wir nahmen sie mit nach Hause und wir waren von vorne herein ein eingespieltes Team.
Sie war zwar anders als "Mucky" aber sie war auf eine andere niedliche und treue Art mein zweiter Engel.



(Stupsi im Alter von 10 Wochen im Garten)

Ich nahm sie auch bei meinen Auszug mit und sie fühlte sich gleich pudelwohl im neuen Heim. Leider verstarb sie letztes Jahr ganz plötzlch ohne ein Anzeichen von einer Krankheit. 

 Nachdem ich ausgezogen war, bauten mein Freund und ich einen Kaninchenstall mit vier Buchten. Ich hatte nämlich in der "Mucky"-Zeit schon alle alten Fachbücher meines Opas über die Kaninchenzucht bekommen. Er züchtete in der DDR Zeit Rassekaninchen im Verein M16 Rostock. Er selbst hatte die Rassen Sachsengold, Thüringer, Havanna, Alaska und zum Schluss Castor Rex. Mit den Castor Rex war er erfolgreich und hatt mit einem Rammler den ersten und einzigen Preis in seiner Züchterlaufbahn gewonnen. (Dieser befindet sich nun in meinem Besitz.)
Ich wollte quasi das Erbe meines Großvaters weiter führen und so kauften mein Freund und ich unser erstes Rassekaninchen. Es war ein Blaue Wiener Rammler. Ich wollte aber etwas Schöneres und so kaufte ich mir bei einem Züchter ein Rammler und eine Häsin Mecklenburger Schecke rot weiß. Leider verstarb der Rammler plötzlich und ich holte mich einen Mecklenburger Schecken Rammler schwarz weiß (Rotträger). Auf einer Ausstellung im Sommer kauften wir noch eine Blaue Wiener Häsin für unseren Blaue Wiener Rammler.

Im Herbst war es dann soweit. Beide Häsinnen hatten Junge. Bei den Mecklenburger Schecken fielen 3 rot weiße Junge, 1 schwarzes Junges und 3 schwarz weiße Junge. Nach sieben Tagen verstarb die Mutter und ich zog die Jungtiere mit der Flasche und Kätzchenmilch auf. Nur ein Jungtier hat es nicht geschafft. Eine Häsin aus diesem Wurf habe ich behalten und sie sitzt bis heute noch bei mir im Stall und bekommt ihr Gnadenbrot. 


 

Die Blaue Wiener Jungtiere wurden erfolgreich vermittelt. Dadurch dass ich mit den Mecklenburger Schecken keinen Erfolg hatte, spezialisierte ich mich auf die Zucht von Blaue Wiener. Ich trat im Februar 2010 in den Verein M59 Warnemünde ein und züchtete von da an die Blauen Wiener, und das mit Erfolg. Heute kann ich eine gute Zucht vorweisen, mit leistungsfähigen und schönen Tieren. 
Seit dem Februar 2012 bin ich als Anwärter in der Herdbuchabteilung des Landes Mecklenburg Vorpommern.
Viele erfolgreiche Zuchtjahre warten auf mich.


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